friedericus

Verkaufskatalog • Berlin • Privatverkauf • Anlässlich des 300. Geburtstags Friedrich des Großen 1712-2012

Wie schon erwähnt hat Friedrich der Zweite 1763 das genuesische Lotto in Preußen eingeführt. Nachdem er den 7 jährigen Krieg so glücklich hinter sich gebracht hat, wurde er zum Glücksspiel – Unternehmer.
Er setzte seine Kriegskasse ein, um die Bank zu halten. Er erwartete dabei zu gewinnen. Er war ein Spieler in seinen Kriegen gewesen, nun wurde er Spieler auch im Frieden. Seine Betrachtung des Glückspiels basierte auf folgender Philosophie:
„Da jeder der spielt, etwas einsetzen muss, glaubt er, dass ihm dieser Einsatz Glück bringt. Aber Glück kann wie ein Schlag treffen. Es ist wählerisch und völlig blind.
Deshalb kann jeder hoffen, durch die Teilnahme am Glücksspiel glücklich werden. Hier gelten weder Rechte noch Pflichten. Jeder ist vor dem Glücke gleich. Die Ungleichheit, die in der menschlichen Geschichte ihre eigensinnige Rolle spielt, fällt beim Glücksspiel in nichts zusammen“.
Friedrich der Große nun unterschied sich so, als sein Lotto begann, vom Papst und der Maria Theresia sowie dem Kurfürsten von Bayern, die ihr Lottospiel verpachteten.
Für den König war das Spiel ein kalkuliertes Risiko – wie für den Feldherren und Philosophen.
Das gibt ihm, wenn auch nur für kurze Zeit, eine einzigartige Stellung in der Geschichte des Glückspiels, der Lotterie und des Lottos.

Fortsetzung folgt

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Dem Straßenbau in Preußen und Brandenburg schenkte der Große König sehr wenig Beachtung, es wurden kaum Mittel zur Verfügung gestellt. Friedrich II schenkte dem Binnenhandel seine volle Aufmerksamkeit, er ließ den Plauenschen-, den Finow- und den Netzekanal bauen. Damit verbesserte er die Binnenhandelswege und die Verbindung zum einzigen großen preußischen Seehafen Stettin.

Die Nikolai-Kirche von Berlin, ein handcolorierter Kupferstich gestochen von Barber nach einer Zeichnung von Hintze.

Die Nikolai-Kirche von Berlin, in einem sehr guten Zustand, gerahmt, wird angeboten im Privatverkauf Dunkeld

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Neben der Bodenverbesserung und Neuerschließung im Lande ließ sich der König besonders die Förderung von Handel und Gewerbe angelegen sein-
Darum war er bemüht „diejenigen Kaufleute, so Großhandel anfangen, auf alle Art zu protegieren.“ Besonders am Herzen lag ihm aber die Einrichtung von Manufakturen“, d.h. die ersten Anfänge einer landeseigenen Industrie. KPM Teller aus der Zeit Friedrich IIBereits in einer noch im Jahre seines Regierungsantritts (1740) erlassenen Instruktion wurde ausdrücklich gefordert, „die jetzigen Manufakturen im Lande zu verbessern – Weiterlesen… »

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